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Statistiken und Worte haben ein Ziel.

Statistiken und Worte haben ein Ziel.

Informationen, klar, aber mit welchen Auswirkungen? Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“ Objektive Informationen kommen in Statistiken, in gesprochenen Worten zuweilen mit dem Tarnmäntelchen der Subjektivität und Verschleierung daher. In den TV- und Radio-Nachrichten – auch der Öffentlich Rechtlichen Sender – wird die deutsche Sprache vereinfacht verwendet. Möglicherweise wissentlich falsch verwendet? Durch die Wiederholung des Falschen wird es dauerhaft zur richtigen Aussage und schürt Angst, wie z.Zt. in der Corona Krise. Vielleicht gewollt, damit wir die Einschränkung unserer Freiheitsrechte hinnehmen?

In der gestrigen Nachrichtensendung heute um 19:00h (01. April 2020) wurde von den aktuellen Infektionszahlen, von einer Dunkelziffer der Infizierten in einer Größenordnung von bis zu 30% sowie von der im Grunde falschen Darstellung der Todeszahlen, weil durch und mit vermischt werden, berichtet. Im direkt anschließenden Beitrag über die Auswirkungen der Pandemie in Großbritannien wurde von 500 Toten an einem Tag durch Corona gesprochen. So wird uns die Krise seit Wochen ins Haus serviert.

Niemand obduziert alle Leichen, um final festzustellen, ob es durch oder “nur” mit heißen muss. Ich nennen das bewusste Irreführung zum Zwecke der Panik mache und zum Schüren von Angst, damit alle brav Zuhause bleiben und klaglos die “Verfassungswidrigen Eingriffe in Freiheitsrechte1 (Religionsfreiheit, Versammlungsrecht, Bewegungsfreiheit, Ausgeh- und Kontaktverbot) akzeptieren.

Sprachliche Unschärfe für verständliche Botschaften

Der Duden schreibt über das Wort „mit“ es sei eine Präposition, deren Bedeutung sei u.a.: „gibt die Begleitumstände, die Art und Weise o. Ä. einer Handlung an“. Das Wort „durch“ ist ebenfalls eine Präposition. Auch hier gibt es mehrere Bedeutungen, eine lautet „gibt die vermittelnde, bewirkende Person, das Mittel, den Grund, die Ursache an“. Diese sprachliche Unschärfe kommt scheinbar der Politik, einem Teil der Virologen und den Berichterstattern entgegen. Mit der richtigen Todesangabe “durch” sowie der tatsächlichen Anzahl an Infizierten fiele in Deutschland die Mortalitätsrate in den Promillebereich. Die Reaktionen auf den Entzug der Freiheitsrechte wären wohl andere.

Wir wissen weder in Italien, noch in Spanien, noch in Deutschland, noch in irgend einem Land dieser Welt, ob die Menschen durch oder mit Corona verstorben sind. Für die Angehörigen der Verstorbenen ist diese Semantik uninteressant. Für alle anderen, insbesondere die Panik- und Hamster-Käufer könnte ein Unterschied in der Wortwahl und damit der Pandemie-Darstellung zu einem veränderten Kaufverhalten führen.

Deutschland ist binnen weniger als drei Wochen zu einem Land der Bäcker migriert. Wie ist es sonst zu erklären, dass Mehl in den Supermärkten ausverkauft ist. Da bekommt die Redewendung „einen an der Waffel haben“ eine ganz neue Bedeutung. Hoffentlich werden viel Tafel, die über Lieferengpässe klagen, mit Mehlspeisen von diesen Bäcker-Migranten versorgt.

Wie sähe denn eine entsprechende Redewendung für die Toilettenpapier-Aufkäufer aus? „Das Blatt nicht zu voll nehmen“ oder „besser zwei-lagig als keine Lage“. Das wäre eine misslige Lage.

Zum Schluss: Ich mag “nur” den Sprachgebrauch der Aufklärung und Information nicht. Das wir möglicherweise radikale Maßnahmen ertragen werden müssen – auch über den 19. April hinaus – ist für mich sicher. Ob es die Richtigen sind, bin ich mir nicht sicher. Ich wünsche mir vor allem Klarheit, weil sie Wahrheit ist.

Bleibt reflektiert, inspiriert und vor allem gesund

Holger

1 Quelle: Staatsrechtlerin Andrea Edenharter, https://www.rnd.de/politik/corona-krise-verfassungswidrige-eingriffe-in-freiheitsrechte-G76RET6PG5HHLAXJ2JZZF6PYNM.html