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Mitarbeiterorientierter Führungsstil. Mitarbeiterzufriedenheit. Kundenzufriedenheit. Produktivitätszuwachs.

Mitarbeiterorientierter Führungsstil. Mitarbeiterzufriedenheit. Kundenzufriedenheit. Produktivitätszuwachs.

Wochen-Impulse 50/2019

In Zeiten des Führungskräftemangels, anhaltender Mitarbeiterunzufriedenheit und hohem Wettbewerbsdruck kann ein veränderter Führungsstil Antworten und Lösungen auf einiger der Kernthemen liefern. Der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt aller unternehmerischen Ziele. Das wird in vielen Unternehmen einen Paradigmenwechsel zur Folge haben. Veränderungskonflikten sind vorprogrammiert, wenn die geänderte Personalpolitik nicht gut vorbereitet und alle Führungskräfte frühzeitig mit ins Boot geholt werden.

Der mitarbeiterorientierte Führungsstil bedingt eine Veränderung in der Einstellung zu den Arbeitnehmern und die Kraft diese auch gegen Widerstände umzusetzen. „Steht der Mitarbeiter im Mittelpunkt oder ist er Mittel? Roland Bickmann und Marcus Schad haben unter dem Titel „Der Kunde sitzt nebenan – Kundenzufriedenheit beginnt beim Mitarbeiter“ ein bemerkenswertes Buch geschrieben“, welches einen Ansatz für ein modernes Personalmanagement sein kann.“[1]

„Handle so, daß die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.“[2]

Die Einführung einer mitarbeiterorientierten Führung macht es notwendig, dass die Personalverantwortlichen sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter orientieren. Die Arbeitnehmer werden es durch mehr Leistung, eine höhere Motivation und einen höheren Grad der Identifikation mit dem Arbeitgeber danken – wie eine Reihe von Studien nahelegt. Das dieser Führungsansatz es bisher nicht zum gängigen Modell geschafft hat liegt möglicherweise in der Angst der Vorgesetzten begründet der Mitarbeiter könnte zu selbstbewusst und damit zu stark werden. Ein kooperativer Führungsstil darf als Basis für diesen Philosophiewechsel angesehen werden.

Mit den Bedürfnissen und der Arbeitsmotivation von Mitarbeitern sowie deren Identifikation zum Job haben sich in den letzten Jahren diverse Studien beschäftigt. Stellvertretend seinen hier die Gallup-Studie und das Edenred-Ipsos-Barometer genannt. 2016 haben bei letztgenannter Studie knapp die Häfte der Befragten angegeben, dass ein Unternehmen sich auszeichnet, wenn es auf einen mitarbeiterorientiertes Führungsverhalten setzt. 60% empfinden Belohnung für Engagement und Leistung als zeitgemäß.

In der gleichen Befragung geben lediglich 23% – 30% (je nach
Altersgruppe), dass ihr Vorgesetzter
ihnen Wertschätzung entgegenbringt.
Auch ohne eine unternehmensinterne Befragung gibt es ausreichen Marktstudien,
die Informationen für diesen Wertewandel in der Personalführung liefern
könnten.

Freude und Spaß bei der Arbeit entsteht bei den meisten Mitarbeitern
durch ein höchstmögliches Maß an Eigenverantwortung, Verantwortungskompetenz
und Gestaltungsmöglichkeiten. Kommen dann noch Wertschätzung und Rücksichtnahme
auf familiäre Rahmenbedingungen hinzu, ist der Job wahrscheinlich schon nahe am
Optimum. Auch die Sinnfrage sowie eine faire Bezahlung runden das Bild stimmig
ab.

Der deutscher Sozial- und Organisationspsychologe Dieter Frey hat den
Begriff des ethikorientierten Führens als die „Verbindung von Leistung und
Menschlichkeit, einer Kultur der Exzellenz (Spitzenleistungen, Innovation,
Qualität, Nachhaltigkeit) sowie von Respekt und Wertschätzung (Umsetzung von
Menschenwürde)“ beschrieben. Er hat hierzu „ein Prinzipienmodell der Führung
und Motivation entwickelt, dessen Prinzipien aus psychologischen Theorien
abgeleitet wurden. Hierzu zählen die Prinzipien

  • der Sinn- und Visionsvermittlung,
  • der Passung und Eignung (Verrichtung von Aufgaben, die Freude und Spaß machen),
  • der Transparenz durch Information und Kommunikation,
  • der Autonomie (Mitgestaltungsmöglichkeiten),
  • der Ziel- und Erwartungsklarheit,
  • des positiven und kritischen Feedbacks,
  • der Wertschätzung,
  • der Fairness,
  • der Einbindung und sozialen Unterstützung und
  • des Wachstums.

Durch die Umsetzung dieser Prinzipien besteht nach Frey die Chance für Vertrauen, Identifikation mit der Aufgabe, der Führungskraft und der Organisation sowie für erhöhte intrinsische Motivation und für Leistung.“[3]

Das Modell von Frey kann in Verbindung mit den Bedürfnissen und Wünschen von Mitarbeitern eine hilfreiche Grundlage sein, um einen mitarbeiterorientierten Führungsstil zu erarbeiten und in der Folge zu implementieren.

Benötigst du in deinem Unternehmen Impulse für die Erarbeitung und
Einführung dieses werteorientierten Personalmanagements, sprich mich an oder
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Bleibe
inspiriert.

Holger

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[2]Zitat: Hans Jonas: Das Prinzip Verantwortung. Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation. Frankfurt am Main 1979, S. 36.